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Als ich Mittwoch Abend nach Hause kam, erwartete mich geduldig ein Brief meiner Krankenkasse im Briefkasten - Standard, dünn und verdammt schnell!
Zu schnell. Hatte ja erst letzte Woche den Antrag auf die OP rausgeschickt.
Somit bereitete ich mich innerlich bereits auf eine Absage vor und ging im Geiste meine Möglichkeiten durch, wann und wo und wie ich Widerspruch einlegen könnte.
Noch alles, bevor der Brief überhaupt aus dem Briefkasten raus war :D

Man könnte mich auch Leichenfledderer nennen, denn mit dem Umschlag ging ich nicht sonderlich zimperlich um - ein fetter Ratsch und das Ding flog in Einzelteilen umher. Könnte auch an der bereits vorkochenden Wut a la "Mir würgt ihr keine Absage rein, mir nicht!!!" gelegen haben.

Jedenfalls - es war überhaupt keine Absage.
Es war nur eine Info, dass der Antrag angekommen ist und nun dem MDK zur weiteren Prüfung überreicht wird.
Ha! Völlig umsonst aufgeregt.

Ich kam langsam wieder von meinen 180 runter und dachte so bei mir:
Naja, dann wirds wohl jetzt dauern. Und: Ob die mich begutachten werden?
Und: Wenn die das ablehnen, werd ich sauer ... *lieb schau*

Als ich dann gestern (Donnerstag) von der Arbeit kam, war eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.
Von meiner Krankenkasse.
In mir brodelte es schon wieder leicht hoch, als die Anruferin sich als Mitarbeiterin von der Krankenkasse ausgab und um Rückruf bat. Es ginge um meinen Antrag.
Argh.

Ich also todesmutig nach 17 Uhr die Nummer gewählt - war tatsächlich noch jemand da. Nur nicht die Dame, die meinen Antrag bearbeitet. Aber ihr Kollege konnte mir auch weiterhelfen - nachdem er sich erst minutenlang einlesen musste: "Ich schau mal kurz in die Akte ..."

Das Brodeln in mir wurde stärker. Ich erwarte ja grundsätzlich das Schlechteste von Behörden/Papierkriegführenden.

Nach gefühlten drei Jahren meldete sich der Angestellte zurück:
"Jaaa ..." - Stille (argh, Junge, komm zum Punkt!)
- "... es sieht so aus, als wollte ihnen meine Kollegin nur mitteilen, dass der Antrag wohl genehmigt wird.
Ich sehe, sie arbeitet schon an einer Kostenzusage für Sie und die Klinik."

Da - friss oder stirb.
So wurde es mir hingeklatscht :D
War mir aber völlig egal.
Danach hat das Abendessen gleich 3x so gut geschmeckt (es gab übrigens Kartoffelpuffer).

Jedenfalls - ich warte jetzt auf den Schrieb, so dass ich das schwarz auf weiß habe, dass ich wirklich meine Magenverkleinerung bekomme.
Und dann mach ich nochmal ganz fett Party, ehe es in die vorbereitende Flüssigkeitsnahrungsphase geht:
heute neu - ganz lecker - Ihr täglicher Shake-Einheitsbrei :/

.. aber ich will ja mal nicht meckern.
Fester Vorsatz: Ich werde mich halbieren!
Jawoll!
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